Seifenopern und HIV: Wie Unterhaltung für Aufklärung genutzt werden kann

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Verfasser: Stuart Adams
Peer Review durch Sue Armstrong und Birgit Niebuhr

Eine gemeinsame Publikation der KfW Entwicklungsbank und der Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt), Mai 2009 (diese Fassung Januar 2011)

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Kurzfassung - Englisch (4 S. 1.0 MB)
Langfassung - Englisch (40 S. 1.5 MB)
Kurzfassung - Französisch (6 S. 1.0 MB)
Langfassung - Französisch (40 S. 1.5 MB)

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Weltweit gehören Seifenopern zu den beliebtesten Fernsehsendungen. Sie locken deutlich mehr Zuschauer vor die Geräte als reine Bildungssendungen und können auf diese Weise einen erfolgreichen Beitrag zur HIV-Aufklärung zu leisten. Da sie von freudigen und tragischen Ereignissen des täglichen Lebens erzählen, sind sie hervorragend geeignet, alle Themen rund um HIV anzusprechen und Menschen dazu zu bringen, über die Auswirkungen auf das eigene Leben und auf Menschen, die ihnen nahestehen, nachzudenken.

Als einer der fünf größten Geber staatlicher Entwicklungshilfe in der Welt setzt sich Deutschland mit Nachdruck für den universellen Zugang zu HIV-Prävention, Behandlung und Pflege ein. Sein Hauptbeitrag besteht aus finanzieller und technischer Unterstützung für Kommunikationsmaßnahmen zur Verhaltensänderung, oft in Verbindung mit dem sozialen Marketing von Kondomen. Diese Publikation betrachtet detailliert Fälle, in denen Deutschland die Produktion und Ausstrahlung von TV-Seifenopern als Schlüsselkomponenten für Kommunikationskampagnen in drei sehr unterschiedlichen Ländern mit sehr verschiedenen HIV-Epidemien unterstützt hat.

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