Es lohnt sich - Wie Transferleistungen von HIV betroffene Haushalte in Sambia stützen



Verfasser: Esther Schüring
Herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Mai 2009 (diese Fassung Januar 2011)

Peer Review durch Michelle Adato, International Food Policy Research Institute, Michael Samson, Economic Policy Research Institute und Carmen Perez-Samaniego, GIZ

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Langfassung - Englisch (32 S. 1.0 MB)
Kurzfassung - Englisch (4 S. 830 kB)

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Es hat sich gezeigt, dass soziale Transferleistungen (social cash transfers) (geringe, regelmäßige Zahlungen) ein kostengünstiges Instrument sind, bedürftigen Haushalten zu helfen, Gesundheitsfürsorge und Bildung zu fördern und lokale Wirtschaften voranzubringen, zumindest in Ländern mit mittlerem und hohem Einkommensniveau.

Funktioniert das auch in Ländern mit geringen Ressourcen? 2004 beschloss das sambische Ministerium für Gemeindeentwicklung und Sozialdienstleistungen (MCDSS) mit technischer Unterstützung der GIZ, dies herauszufinden und startete Pilotversuche mit einer Auswahl an sozialen Transferleistungsmodellen in verschiedenen Teilen des Landes. Auf diese Weise konnten wertvolle Informationen sowohl über die Wirkungen als auch über die Machbarkeit, die Kosten und den Nutzen sozialer Transferleistungen als einer Komponente der Sozialschutzstrategie des Landes gewonnen werden.

Erste Ergebnisse und Erkenntnisse aus unabhängigen Untersuchungen der unterschiedlichen Pilotmodelle lassen darauf schließen, dass Sambias soziale Transferleistungsmodelle zielgerichtet HIV-betroffene Haushalte wirksam unterstützen und dass soziale Transferleistungen trotz geringer Kapazitäten der Behörden angemessen erbracht werden können.

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